Über 30 KI-Modelle, vier Tools, ein Ziel: dir helfen, das richtige Modell für deine Aufgabe zu finden. Stand Oktober 2026.
Wir helfen dir nicht bei der Tool-Wahl, sondern bei der Modell-Wahl. Welches Modell ist für deinen Anwendungsfall das beste? Vier kurze Fragen, eine optionale fünfte zum Tool. Am Ende bekommst du eine konkrete Modell-Empfehlung.
Beantworte vier Fragen zu deinem Anwendungsfall: Was willst du machen, wie tief soll es gehen, wie sensibel sind die Daten und wie häufig nutzt du das. Optional kannst du noch ein Tool festlegen, falls du schon weißt, dass du an eine Plattform gebunden bist. Wenn nicht, bekommst du die tool-agnostische Bestempfehlung. Wenn du ein Tool angibst, bekommst du beides: das objektiv beste Modell und das beste Modell innerhalb deines Tools.
Vier Plattformen, vier Philosophien. Hier siehst du, wofür jede gemacht ist, was sie kostet und wo die Grenzen liegen. Stand Oktober 2026.
Breiter Feature-Stack, Frontier-Modelle zuerst. Das Original.
Tiefste Office-Integration, Graph-Grounding über Mails und Files. Heißt seit August 2026 nur noch „Microsoft Copilot".
Riesiges Context-Window (1M Tokens), starke Multimodalität, in Workspace inkludiert.
EU-Plattform aus Berlin. Multi-Anbieter unter einer Oberfläche.
Die wichtigsten Modelle pro Anbieter, Stand Oktober 2026. Mit Context-Window, API-Preis (USD pro 1 Mio. Tokens In/Out) und Sweet Spot. „Verfügbar in" zeigt, wo du das Modell bekommst.
Die Compliance-Lage der vier Tools im Vergleich. Stand Oktober 2026. EU AI Act: GPAI-Durchsetzung und Art.-50-Transparenzpflichten sind seit 2. August 2026 scharf, die Hochrisiko-Pflichten hat der Digital Omnibus on AI auf Dezember 2027 verschoben. In Deutschland ist seit 29. Juli 2026 die Bundesnetzagentur zuständig.
ChatGPT
M365 Copilot
Gemini
LangdockEU AI Act Deadlines: Art. 4 (KI-Kompetenz, Pflicht zur dokumentierten Mitarbeitenden-Schulung) gilt seit 2. Februar 2025. Seit 2. August 2026 sind GPAI-Durchsetzung und Art. 50 Transparenz scharf: Die Kommission kann GPAI-Pflichten mit Bußgeldern bis 15 Mio. EUR oder 3 % Welt-Umsatz durchsetzen, Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben und synthetische Inhalte maschinenlesbar markiert sein. Für Art. 50 gilt eine Schonfrist bis 2. Dezember 2026 für Systeme, die vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht wurden, für GPAI-Modelle von vor dem 2. August 2025 sogar bis 2. August 2027. Der Digital Omnibus on AI ist als Verordnung (EU) 2026/1744 am 24. Juli 2026 im Amtsblatt erschienen und seit 27. Juli 2026 in Kraft. Er verschiebt die Hochrisiko-Pflichten: standalone Hochrisiko-Systeme (Annex III) auf 2. Dezember 2027, Hochrisiko in Produkten (Annex I) auf 2. August 2028. Neu ist ein Art.-5-Verbot KI-generierter nicht-einvernehmlicher intimer Bilder und CSAM, das ab 2. Dezember 2026 einzuhalten ist. Die Erleichterungen bei technischer Dokumentation und Qualitätsmanagement gelten jetzt auch für „small mid-caps" bis 750 Beschäftigte, an den GPAI- und Transparenzpflichten selbst ändert das nichts. In Deutschland setzt das KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz seit 29. Juli 2026 die Bundesnetzagentur als Marktüberwachungsbehörde und zentrale Anlaufstelle ein, mit BaFin für den Finanzsektor und den Landesmedienanstalten für Medien. Erster öffentlich bekannter Prüffall: Seit September untersucht die Kommission, warum OpenAI einen Sicherheitsvorfall nicht an das AI Office gemeldet hat (Art. 55). Am 9. Oktober 2026 hat die Kommission zudem eine Sondersitzung des wissenschaftlichen Gremiums zu Kontrollverlust-Vorfällen bei Frontier-Modellen abgehalten, AI Office und Gremium haben Fragen an die betroffenen Anbieter vorbereitet.